Stellungnahme zum Artikel in den OÖN

Liebe UnterstützerInnen und Interessierte! Um ein breiteres Interesse unserer Bürgerinitiative und vor allem unser Anliegen zum Erhalt des Rodelbergs zu erreichen, ist am Freitag, den 8.4.2022 das erste Mal ein größerer Bericht darüber in der oberösterreichischen Nachrichten erschienen.

Link zum Artikel der OÖN als PDF

Zu diesem Zeitungsbericht und einigen Aussagen gibt es einige interessante Ergänzungen. Vorab freut es uns dass unser Anliegen für eine auflagenstarke Zeitung interessant ist und bedanken uns für den Bericht.

Ergänzender weise muss zur Einleitung des Artikels festgehalten werden, dass es nicht verspätet zu erhitzten Gemütern kommt, sondern dass es bereits Mitte der 80er Jahre eine Bürgerinitiative gegeben hat die durch Ihr Engagement den Rodelberg für viele Jahre gerettet hat. (Genauere Informationen könnt Ihr auf früheren Berichten auf unserer Homepage nachlesen).

Einige Aussagen in diesem Artikel stimmen uns etwas nachdenklich, beziehungsweise verwundern uns ein bisschen.

Zitat Bürgermeister Bernd Schützeneder: „Bis jetzt ist das Neuplanungsgebiet auch nie von der Bürgerinitiative beanstandet worden“.

Die ursprüngliche Idee des Neuplanungsgebietes (Baustopp) wurde begrüßt. Allerdings wurde bereits im vergangenen Jahr die Dichte kritisiert bzw. nachgefragt wie die Berechnung der GFZ zustande gekommen ist.

Der  neue Beschluss des Gemeinderates vom 8.2.2022 wurde von der Bürgerinitiative sogar vehement beanstandet.

  • Bereits am 12.2.2022 wurde auf unserer Facebookseite die beschlossene Erhöhung angeführt. Zitat: „Von dieser Lösungsidee ist die Bürgerinitiative massiv enttäuscht, zumal hier nicht vom Erhalt des Rodelberges gesprochen werden kann, sondern nur ein schmaler Rodelstreifen erhalten bleibt. Das letzte Wort kann diesbezüglich somit noch nicht gesprochen worden sein.“
  • Am 21.2.2022 wurde dann auf der Homepage ein Beitrag „Der Rodelberg ist nicht gerettet“ veröffentlicht, wo diese Erhöhung der Wohnungsanzahl noch einmal Thema war.

Diese Aussagen belegen, dass die Bürgerinitiative sehr wohl das Neuplanungsgebiet (Dimension) beanstandet hat.

Weiters verwundert uns die Überraschung von Seiten der Linz Textil AG.

Laut Zeitungsartikel ist man über den Gegenwind für Ihr Vorhaben überrascht, auch deshalb weil fortlaufend versucht wird eine gute Lösung für alle Seiten zu finden, so Finanzvorständin Frau Eveline Jungwirth.

Bereits seit Mai 2021 versuchen Mitglieder der Initiative sowohl schriftlich als auch telefonisch, mit Linz Textil AG und auch Frau Jungwirth direkt einen Termin zu vereinbaren. Mehrmals wurden wir auf spätere Zeitpunkte verwiesen. Am  21.2.2022 haben wir auf unserer Homepage und Facebookseite eine grafische Darstellung einer möglichen Verbauung gepostet. Daraufhin haben wir am 22.2.2022 ein Mail von Frau Jungwirth erhalten, in dem wir ersucht wurden, diese Fotos umgehend von unseren sozialen Netzwerken und der Homepage zu entfernen. Falls wir diese Löschung nicht durchführen, wurden uns rechtliche Konsequenzen (Rechtsanwalt) angedroht. Wir haben umgehend ein Mail an Frau Jungwirth gesendet, die Löschung vorgenommen (nach wie vor gibt es einen Vermerk bzgl. Der Löschung auf der Homepage und auf Facebook) und im Sinne einer Konsenslösung wiederum um  einen Termin gebeten. Eine Reaktion auf unser Mail hat es seitens Linz Textil AG bis heute nicht gegeben.

Der Gegenwind ist aber der Linz Textil AG seit gut einem Jahr bekannt.

Ende April soll uns nun ein Entwurf präsentiert werden. Laut Frau Jungwirth sollen Anregungen, falls umsetzbar, zwar noch einfließen, aber die maximale Dichte soll ausgeschöpft werden. Aus Bauwerbersicht muss die Dichte voll ausgenutzt werden, damit auf diesem Bereich wirtschaftlich (maximal gewinnbringend) überhaupt gebaut werden kann. Auf Einwohnersicht wird hier minimal Rücksicht genommen.

Wir werden dran bleiben und wir hoffen, dass weitere Artikel folgen.

Vielen Dank für Euer Interesse und Unterstützung.

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